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Schöpfungsleitlinien

Artikel 1

„Herr, was für Wunder hast du vollbracht! Alles hast du weise geordnet; die Erde ist voll von deinen Geschöpfen.“ (Psalm 104, 24)

„Im Glauben an die Liebe Gottes, des Schöpfers, erkennen wir dankbar das Geschenk der Schöpfung, den Wert und die Schönheit der Natur. Gemeinsam wollen wir uns für nachhaltige Lebensbedingungen für die gesamte Schöpfung einsetzen.“ (aus Charta Oecumenica 22.04.2001)

Wir, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der ev. Kirchengemeinde Denzlingen (mit Glottertal und Heuweiler) betrachten deshalb den Schutz der Natur und der Umwelt als eine wichtige Aufgabe.

Im Rahmen unserer kirchlichen Arbeit verpflichten wir uns, zu einer stetigen Verbesserung des Umweltschutzes beizutragen.

Artikel 2:

Wir suchen bei unserem Vorhaben die Wege, welche die Umwelt am wenigsten belasten.

Wir vereinbaren ein Umweltprogramm, betreiben ein Umweltmanagement und erstellen regelmäßig unsere Ökobilanz. Wir überprüfen regelmäßig unsere Ergebnisse und aktualisieren das Umweltprogramm.

Artikel 3

Wir thematisieren und fördern die Schöpfungsverantwortung und Umwelterziehung in unserer Verkündigung und in unseren Gruppen und Kreisen.

Durch gemeinsam mit Mitarbeitenden in Gruppen und Kreisen zu erarbeitende Konzepte möchten wir naturschützendes und umweltschonendes Handeln fördern, beispielweise den verantwortungsvollen Umgang mit Heizenergie, Strom, Wasser und Müllentsorgung.

Wir verpflichten uns, alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aktiv in Umweltfragen einzubeziehen, ihre Anregungen aufzunehmen und zu berücksichtigen. Alle haben die Möglichkeit, Fortbildungsangebote wahrzunehmen.

Artikel 4

Wir tauschen unsere Erfahrungen mit anderen kirchlichen und gesellschaftlichen Gruppen und Einrichtungen aus.

Wir suchen den Dialog mit der Öffentlichkeit und sind offen für Anregungen und Kritik.

Artikel 5

Wir treffen Entscheidungen in Solidarität mit den anderen Regionen der Einen Welt.

Wir suchen bei allen Vorhaben die Wege, die die Umwelt am wenigsten belasten und fördern nachhaltiges Wirtschaften. Dem schonenden Umgang mit Rohstoffen und Energie kommt dabei besondere Bedeutung zu. Wir vermeiden und verringern kontinuierlich Belastungen und Gefahren für die Umwelt. Über die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben hinaus setzen wir die bestverfügbare Technik ein, soweit dies wirtschaftlich vertretbar ist. Wir bevorzugen umweltfreundliche Produkte, Verfahren und Dienstleistungen sowie Waren aus dem fairen Handel. Bei der Auswahl unserer Geschäftspartner berücksichtigen wir ökologische Zielsetzungen.

Artikel 6

Wir achten darauf, wie sich unsere Entscheidungen auf künftige Generationen auswirken werden.

Wir berücksichtigen die begrenzte Regenerationsfähigkeit der Ökosysteme und tragen der Tatsache Rechnung, dass die Vorräte an natürlichen Ressourcen nur noch wenigen Generationen reichen. Wir möchten Entscheidungen treffen, die „nachhaltig“ sind, d.h., sie sollen sich nicht negativ auf das Leben zukünftiger Generationen auswirken.

Artikel 7

Wir achten auf gesunde Lebensräume für Menschen, Tiere und Pflanzen.

Die Vielfalt, Eigenart und Schönheit von Pflanzen und Tieren und Ihren Lebensräumen wollen wir bei unserem Wirtschaften schonen und in unseren Liegenschaften fördern.

Artikel 8

Wir möchten Umweltschutz und Wirtschaftlichkeit miteinander vereinbaren.

Wir suchen nach Konzepten und Modellen mit vertretbarer neuer Technik zur wirtschaftlichen Umweltgestaltung.

Artikel 9

Wir verpflichten uns zur Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben.

Beschlossen von Umweltteam und Kirchengemeinderat im Februar 2005.