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Steine an der Pfarrhausmauer und in der Kirche

 

Grabstein von Balthasar Schue

 

Ab wann war Balthasar Schue Pfarrer in Denzlingen?

War er ein Aufrührer? 

 Quelle: Kirchengemeinde Denzlingen, hn

Quelle: Kirchengemeinde Denzlingen, hn

Dieser Grabstein stand bis zum Jahr 2004 an der Mauer zum Pfarrhaus. Zum Schutz vor der Verwitterung wurde er hier im Chorraum aufgestellt.
 

 

Die Inschrift lautet:

In dem Jor, am   Montag nach Lucia, starb der würdig Balthasar Schue von Scherzingen,   Pfarrherr zu Denzlingen gewesen 36 Jor.

 
 
 
 
   

Balthasar Schue war von 1510 bis 1546 Pfarrer in Denzlingen, also zur Zeit der Reformation. In einem Schreiben vom 26. Dezember 1529 warnte die Stadt Freiburg den Markgrafen Ernst vor aufwieglern aus Rottweil, die beim Denzlingen Pfarrer Unterschlupf gefunden hätten. Bei diesen Aufwieglern dürfte es sich um aufständische Bauern gehandelt haben, die vor der Strafverfolgung in Folge der Bauernaufstände auf der Flucht waren.

In der Amtszeit von Balthasar Schue wurde der Kirchturm erhöht, die Brüstung und der Turmhelm mit der Spiraltreppe gebaut. Die Fertigstellung war 1547.

Dieter Geuenich, Dieter Ohmberger, Denzlingen, Band 1, S. 168


 
Drei Grabsteine sind an der Mauer zum Pfarrhausgarten
Deren Inschriften sind schon sehr verwittert.
 

Wann ist Christina Schillinger geboren und gestorben?

Welche Aufgabe hatte Michael Scherrenberger?
 
 Quelle: Kirchengemeinde Denzlingen, hn

Quelle: Kirchengemeinde Denzlingen, hn

 

Grabstein links

Wolfgang Friederich Freiherr Teuffel von Birkensee (1665-1732) und seiner Ehefrau Maria Magdalena Freifrau von Petri.

„Inschrift: SCHAUE O MENSCH UND BETRACHTE DIE EITELKEIT DES MENSCHLICHEN LEBENS, DESSEN WAHRE PROBE ZEIGET UNS HIER IN GOTT RUHENDE WEILAND REICHS-FREI HERR H. WOHLGEBORENE HERR WOLFGANG FRIDERICH TEUFFEL VON BIRKENSEE, HOCHFÜRSTLICHER BAADEN DURLACHISCHER CAMERHERR VON STECKENHOF, EIN TREU GEWESENER DIENER DES DURLACH HAUSES, EIN LIEBREICHER EHEHERR GEGEN DIE HOCHWOHLGEBORENE FRAU MARIA MAGDALENA VON PETRI. EIN SEELIGER VATER GEGEN SEINE ….“

Grabstein in der Mitte:

Christina Stühlinger (1717-1814)

„Inschrift: HIER LIEGT BEGRABEN CHRISTINA STÜHLINGERIN. MDCCXVII GEBOHREN, DEN XXII. NOVEMBER, MDCCCXIV GESTORBEN, SELIG SIND, DIE TREU UND REINEN HERZENS SIND, DENN SIE WERDEN … SCHAUEN“

Grabstein rechts:

Michael Scherenberger, Vogt zu Denzlingen, gestorben 11.09.1620

„Inschrift: ANNO 1620 AM 11. SEPTEMBER IST IN GOTT SELIG ENTSCHALFEN DER ERSAM UND BESCHEIDEN MICHAEL SCHERENBERGER, DIESER ZEIT VOGT IN DENTZLINGEN, DEM GOTT GNEDIG SEIN WOLL. AMEN

Zitiert aus : Dieter Geuenich, Dieter Ohmberger, Denzlingen, Band 2, S. 194


 

Epitaph in der Sakristei

 Quelle: Kirchengemeinde Denzlingen

Quelle: Kirchengemeinde Denzlingen

 
Das Wappen ist der Familie von Schankwitz zuzuordnen. Es enthält die Jahreszahl 1583. Im Chor der evangelischen Stadtkirche Emmendingen befindet sich das gleiche Wappen auf einem Grabstein des Marcel Dietrich von Schankwitz. Dieser war „Geheimer Rat, Kriegsoberst und oberster Feldzeugmeister des Markgrafen Karl II. von Baden und Hachberg“, gestorben am 05. Oktober 1565.
   

Es ist nicht sicher, ob die sich darunter befindliche Textplatte dazu gehört. Es lässt sich auch nicht sagen, in welchem Zusammenhang das Epitaph in dieser Kirche mit dem in Emmendingen begrabenen  Marcel von Schankwitz steht.

Der Text weist keinen erkennbaren Zusammenhang mit dem Epitaph auf.

Der Text, soweit er sich entziffern und deuten lässt:

Gedienet hab ich in meim Berueff mitt Weish[eit]

trewliich. Alß ich dann hoff beyd, dem Größten

alß dem Kleinsten, grad stehtigs, vuird yhe

gancz ungestraft. Desßwegen Glückh und Gnad

ohn´ Grund der Herr mier geschenckht hatt.

Drumh mein mund preist meinen Hirt, mein Her[r]en

Und Gott. Auf ihn nicht zag in Sorg und Nohth, auf

ihn mein Mühe auch That und Rath, allein ich

da gegründet hab. Der helff, das[s] auch die Nechsten

mein in gleichen mein[e] Nachfolger sein. 

 

 Quelle: Kirchengemeinde Denzlingen

Quelle: Kirchengemeinde Denzlingen

Quelle: Dieter Geuenich, Dieter Ohmberger, Denzlingen, Band 1, S. 96