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KeK 3 - Kinder erleben Kirche
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Der  KeK3 Jahrgang 2018 beginnt im September! 
 
Anmeldung am 13. September 2018
im KHG, Hauptstr. 122

Am 19. September ist das erste Gruppentreffen!

Familiengottesdienste mit KeK:
14. Oktober 2018, 10.30 h
09. Dezember 2018, 10.30 h
 
 
 

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Welche Gründe sprechen für KeK 3?

  

Für die Kirchengemeinde beutet KeK3 unter anderem, Eltern in ihrer religiösen Kindererziehung unterstützen zu können.

   

Wenn Erziehung als eine Art „Baukastensystem“ gesehen wird, in dem Bausteine mit unterschiedlicher Thematik enthalten sind, aus dem sich die Kinder ihre eigene Lebenseinstellung, ihr eigenes Lebensziel, -motto erstellen können, kann die Kirchengemeinde durch KeK 3 Eltern und Kindern helfen, Bausteine mit religiöser Prägung stabil und lebendig zu gestalten.

Zudem kann KeK 3 die Familie als Ganzes bei der Ausprägung ihrer eigenen Religiosität unterstützen. Eltern von 8-oder 9 jährigen Kindern lassen sich leichter für religionspädagogischen Bildungs- und Gottesdienstangebote von Kirchengemeinden gewinnen als Eltern von Jugendlichen. Auch aus entwicklungspsychologischer Sicht wird dies als eine äußerst stabile Phase beschrieben. Das Eltern-Kind-Verhältnis ist meist ausgesprochen positiv, was sich darin zeigt, das die Kinder sich freuen, etwas gemeinsam mit ihren Eltern zu unternehmen und wie schon erwähnt somit auch Eltern leichter für gemeinsame Aktionen zu gewinnen sind.

KeK3 kann auch als Anknüpfung an das Taufversprechen genutzt werden, denn nach wie vor werden die meisten Kinder im Säuglingsalter getauft. Eltern und Paten versprechen bei der Taufe, ihren Teil dazu beizutragen, dass ihr Kind „als Glied der Gemeinde Jesu Christi erzogen wird“. Doch es stellt sich die Frage: Wie kann eine solche christliche Erziehung in der heutigen Zeit aussehen? Wie wird Glaube in der Familie gelebt?

Viele Eltern geben sich Mühe bei der christlichen Erziehung, finden aber nur schwer Formen, die für sie und ihre Kinder gleichermaßen stimmen. KeK3 bietet eine große Chance, Eltern bei der Suche zu begleiten und zu unterstützen. Dies gilt insbesondere auch für Eltern, die ihren Kindern die Entscheidung offen halten wollen und ihre Kinder noch nicht haben taufen lassen.

Für KeK 3 spricht auch das praktizierte Abendmahl in der ev. Kirchengemeinde Denzlingen, Kinder sind mit ihren Eltern herzlich eingeladen teilzunehmen.
In KeK 3 können die Kinder altersgemäß darauf vorbereiten werden, am Abendmahl teilzunehmen und einen für sie verständlichen Zugang erlangen.



Warum ausgerechnet im 3. Schuljahr?

 

Für das dritte Grundschuljahr sprechen folgende Argumente:

 

Im 3.Schuljahr beherrschen die Kinder in der Regel Lesen, Schreiben und Rechnen (Kulturtechniken) relativ gut. Dies ist eine Voraussetzung, um das KeK3 Projekt erfolgreich zu erleben.

Zudem ist das 3.Schuljahr noch unbelastet von dem Druck der Vorbereitung und Entscheidung bezüglich der Bestimmung einer weiterführenden Schule. (Anders als im 4.Schuljahr) So können sich Kinder und Eltern besser auf KeK 3 einlassen.

Kinder im Grundschulalter sind offen für Neues, aufmerksame Zuhörer bei Erzählungen, stellen ganz eigene Fragen, sind kreativ und fantasievoll.



Was ist KeK 3 nicht? Was dann?

 

Kek 3 ist nicht als Konfirmandenunterricht in der dritten Klasse zu sehen, wie es unter anderem in der württembergischen Landeskirche oder einigen badischen Pfarreien praktiziert wird.

Jedoch kann KeK 3 als große Chance genutzt werden, um Kindern einen früheren Kontakt zur Kirche zu ermöglichen, bevor die Konfirmandenzeit im Jugendalter in das Blickfeld tritt. Die Konfirmandenzeit ist für viele Jugendliche bisher oft die erste intensive Begegnung mit christlichem Glauben und Kirche. In dieser Lebensphase orientieren sich Jugendlichen sehr stark an Gleichaltrigen: Was in der Clique wichtig ist, ist entscheidend für das eigenen Handeln. Jugendliche sind in dieser Phase sehr skeptisch gegenüber dem, was von Erwachsenen vorgebracht wird.

Bei Kindern gestaltet es sich anders, für sie haben Erzählungen und Geschichten einen hohen Stellenwert. Wenn sie Geschichten mit religiöser Thematik hören, reagieren sie offen darauf, indem auch sie Fragen stellen, jedoch weniger hinterfragen. Hinterfragt wird dann im Jugendalter, da Jugendliche ihr Wissen auch selbst verantworten wollen.

Somit nimmt KeK3 und der Konfirmandenunterricht die Chance wahr, die Kinder und Jugendlichen in ihrer jeweiligen Lebensphase ernst zu nehmen und zu begleiten. Dies jedoch ohne von einander abhängig zu sein.

Bei KeK 3 steht nicht die Wissensvermittlung im Mittelpunkt, sondern das gemeinsame sich auf den Weg des Glaubens machen.