Der "Grüne Gockel": 2025 zertifiziert

Der Grüne Gockel wurde als Umweltmanagement-System speziell für Kirchengemeinden 1999 in der Evangelischen Landeskirche in Württemberg entwickelt; mittlerweile haben andere Landeskirchen, so 2004 die Evangelische Landeskirche in Baden, für ihren Bereich den Grünen Gockel übernommen. Mit dem Grünen Gockel können sich Kirchengemeinden zertifizieren lassen, dass sie systematisch, nachvollziehbar und kontinuierlich durch ihr Handeln zu einer Entlastung der Umwelt beitragen und dieses Handeln öffentlich machen. 
 
Als eine der ersten Kirchengemeinden in der Badischen Landeskirche erhielten wir 2006 das Zertifikat für unseren Umweltbericht. Er hat die Registernummer „ekiba 2006007" – dies bedeutet, dass die Kirchengemeinde Denzlingen die siebte Gemeinde der Badischen Landeskirche war, die sich seinerzeit mit Erfolg für den Schutz der Natur und der Umwelt eingesetzt und verpflichtet hat, auf die Vielfalt, die Eigenart und die Schönheit von Pflanzen und Tieren und ihre Lebensräume besonders zu achten und für eine stetige Verbesserung des Umweltschutzes zu sorgen. 2009 und 2012 wurde sie erneut überprüft und erhielt jeweils eine Verlängerung der Zertifizierung. In den Folgejahren standen andere Dinge im Vordergrund. Die Wiederaufnahme der Bemühungen im Revalidierung wurde zunächst durch die Corona-Pandemie gestoppt, ist jetzt aber gelungen. Nach vielen Vorbereitungen und einem Vor-Ort-Termin im Mai wurde die Kirchengemeinde im Juni erneut zertifiziert – neben Bahlingen, Herbolzheim und Freiamt als eine von derzeit vier Kirchengemeinden im Kirchenbezirk Emmendingen.
 
Im Prüfbericht heißt es an einer Stelle: „Das Umweltprogramm ist vielfältig und umfangreich. Hier sieht man besonders, dass Sie sich intensiv mit dem Umweltmanagementsystem beschäftigt haben und die richtigen Schritte gegangen sind.“ Für diese richtigen Schritte danken wir dem Umweltausschuss, vor allem Reiner Gottschall, Bernhold Baumgartner und Thomas Herrmann, die viel Zeit und Arbeit in die Erstellung der Umwelterklärung und die Durchführung des Audits gesteckt haben, und Christina Timko, die den Prozess von Seiten des Ev. Oberkirchenrats begleitet hat.
 

Drei Ziele sind gerade im Fokus:
1. Senkung des Heizaufwandes für die Gebäude der Kirchengemeinde
2. Verbesserung der Müllsammlung und Mülltrennung
3. Intensivierung der Kommunikation mit den Gemeindegliedern
 
Praktisch heißt das: 
Rekalibrierung von Wärmezählern
bessere Kennzeichnung von Abfallbehältern
Trennung von Papier und Karton
Umweltschulungen
Durchführung des "Grünen Kükens" in den Kindergärten
 
Interesse zur Mitarbeit? - Kontakt zu Thomas Herrmann
Diese Personen sind dabei: Reiner Gottschall, Bernhold Baumgartner, Thomas Hermann 
 

  
Drei Ziele sind gerade im Fokus:
1. Senkung des Heizaufwandes für die Gebäude der Kirchengemeinde
2. Verbesserung der Müllsammlung und Mülltrennung
3. Intensivierung der Kommunikation mit den Gemeindegliedern
 
Praktisch heißt das: 
Rekalibrierung von Wärmezählern
bessere Kennzeichnung von Abfallbehältern
Trennung von Papier und Karton
Umweltschulungen
Durchführung des "Grünen Kükens" in den Kindergärten
 
Interesse zur Mitarbeit? - Kontakt zu Thomas Herrmann
Diese Personen sind dabei:
 Projekt 1 - Blühende Gärten
... damit es wieder summt und brummt
 
 Quelle: NABU
Wir sind eine von sechs badischen evangelischen Kirchengemeinden, die eine professionelle Beratung für die naturnahe Umgestaltung ihrer Grünflächen im Wert von bis zu 1.500 € gewonnen haben. Das Projekt „Blühende Gärten - damit es summt und brummt!“ wird vom Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg gefördert.
 
Die Kirchengemeinden Leopoldshafen, Bietigheim-Muggensturm-Ötigheim, Brühl, Denzlingen, Schopfheim-Fahrnau und Palmbach-Stupferich durften sich über einen Besuch von den NABU-Expert*innen freuen. Gemeinsam wurden vor Ort die ausgewählten Flächen begutachtet. Nachdem unsere erste Begehung nicht zufriedenstellend verlaufen war, war es glücklicherweise möglich gewesen, eine zweite Begehung zu bekommen. Frau Michaela Senk (GartenSpielRaum) gab neben einer ausführlichen Dokumentation möglicher Bepflanzungen weitere wertvolle Praxistipps und erwies sich als wahrer Glücksgriff. Zusätzlich zur Vor-Ort-Begehung erhielt unsere Kirchengemeinde bis zu 500 Euro für geeignetes Pflanzmaterial. Momentan grübeln wir noch über den optimalen Platz zur Aufhängung unserer offizielle Projekt-Informationstafel. 
Ziel ist pestizid- und torffreies Gärtnern, aber auch die Verwendung von gebietseinheimischem Pflanzmaterial aus nachhaltiger Erzeugung und die Pflanzung von Gehölzen, die im Frühjahr Pollen und Nektar sowie im Herbst Früchte als Futterquelle bieten. Das naturnahe Konzept greift garteneigene Strukturen in der Planung auf und berücksichtigt Funktionsbereiche wie z.B. unverfugte Mauern und Totholzhaufen als Rückzugsorte für Tiere und Pflanzen.
 
Ziel der Aktion ist es, die Grünfläche hinter unserem Gemeindehaus wieder auf dem Wohnungsmarkt für Insekten, Vögel und andere Tiere zugänglicher und attraktiver zu machen und somit einen Beitrag zur Artenvielfalt zu leisten.
 
(Quelle: ekiba)
 

  
Drei Ziele sind gerade im Fokus:
1. Senkung des Heizaufwandes für die Gebäude der Kirchengemeinde
2. Verbesserung der Müllsammlung und Mülltrennung
3. Intensivierung der Kommunikation mit den Gemeindegliedern
 
Praktisch heißt das: 
Rekalibrierung von Wärmezählern
bessere Kennzeichnung von Abfallbehältern
Trennung von Papier und Karton
Umweltschulungen
Durchführung des "Grünen Kükens" in den Kindergärten
 
Interesse zur Mitarbeit? - Kontakt zu Thomas Herrmann
Diese Personen sind dabei:
 Projekt 1 - Blühende Gärten
... damit es wieder summt und brummt
 
 Quelle: NABU
Wir sind eine von sechs badischen evangelischen Kirchengemeinden, die eine professionelle Beratung für die naturnahe Umgestaltung ihrer Grünflächen im Wert von bis zu 1.500 € gewonnen haben. Das Projekt „Blühende Gärten - damit es summt und brummt!“ wird vom Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg gefördert.
 
Die Kirchengemeinden Leopoldshafen, Bietigheim-Muggensturm-Ötigheim, Brühl, Denzlingen, Schopfheim-Fahrnau und Palmbach-Stupferich durften sich über einen Besuch von den NABU-Expert*innen freuen. Gemeinsam wurden vor Ort die ausgewählten Flächen begutachtet. Nachdem unsere erste Begehung nicht zufriedenstellend verlaufen war, war es glücklicherweise möglich gewesen, eine zweite Begehung zu bekommen. Frau Michaela Senk (GartenSpielRaum) gab neben einer ausführlichen Dokumentation möglicher Bepflanzungen weitere wertvolle Praxistipps und erwies sich als wahrer Glücksgriff. Zusätzlich zur Vor-Ort-Begehung erhielt unsere Kirchengemeinde bis zu 500 Euro für geeignetes Pflanzmaterial. Momentan grübeln wir noch über den optimalen Platz zur Aufhängung unserer offizielle Projekt-Informationstafel. 
Ziel ist pestizid- und torffreies Gärtnern, aber auch die Verwendung von gebietseinheimischem Pflanzmaterial aus nachhaltiger Erzeugung und die Pflanzung von Gehölzen, die im Frühjahr Pollen und Nektar sowie im Herbst Früchte als Futterquelle bieten. Das naturnahe Konzept greift garteneigene Strukturen in der Planung auf und berücksichtigt Funktionsbereiche wie z.B. unverfugte Mauern und Totholzhaufen als Rückzugsorte für Tiere und Pflanzen.
 
Ziel der Aktion ist es, die Grünfläche hinter unserem Gemeindehaus wieder auf dem Wohnungsmarkt für Insekten, Vögel und andere Tiere zugänglicher und attraktiver zu machen und somit einen Beitrag zur Artenvielfalt zu leisten.
 
(Quelle: ekiba)
 Projekt 2 - Der Grüne Gockel
... ein Symbol für den Umweltschutz und Nachhaltigkeit
 
 Quelle: evang. Landeskirche in Baden
Der Grüne Gockel ist das Symbol für im Umweltschutz besonders aktive Gemeinden geworden. Um mit dem Grünen Gockel ausgezeichnet zu werden , muss man sich einem aufwändigen Prozess unterziehen, bei dem viele Bereiche unserer Kirchengemeinde hier in Denzlingen auf Umweltschutz und Nachhaltigkeit beleuchtet werden. Seit einigen Jahren schon dürfen wir das Zeichen des Grünen Gockels tragen. Darauf sind wir stolz! Dieses Jahr steht die Revalidierung an und ein recht beeindruckender Berg an Arbeit kommt auf uns zu. Sobald unser neues Umweltprogramm und unsere Umwelterklärung fertig sind, kommen wir dem Ziel der Revalidierung einen beträchtlichen Schritt näher.
 
 
 

Die Evangelische Kirchengemeinde betreibt gemeinsam mit einer Gruppe von ökologisch interessierten Gemeindegliedern rund um Umweltteam und Kirchengemeinderat eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des Kindergartens Arche in der Thüringerstraße.
Dahinter steckt zum einen der Gedanke, Stromgewinnung aus Sonnenenergie weiter nach vorn zu bringen, zum anderen der Gedanke, dass es sinnvoll ist, elektrische Energie dezentral und in Bürgerhand zu erzeugen.
Die zwölf Mitglieder der Gesellschaft betreiben die Anlage so, dass der in einigen Jahren zu erwartende Gewinn dem Kindergarten bzw. der Kirchengemeinde oder anderen sozialen Einrichtungen zu Gute kommt.
Vorsitzende ist Ann-Kathrin Schlegel.
 

... versteckt im Turm von St. Georg
 
 Quelle: Helge May
"Mit der Aktion „Lebensraum Kirchturm“ setzt sich der NABU für die Sicherung von Nistplätzen bedrohter Arten ein. Denn Kirchtürme sind optimale Orte, um Brutstätten für Turmfalken, Fledermäuse, Schleiereulen, Dohlen und andere Arten einzurichten. Kirchen, die sich besonders für den Artenschutz einsetzen, werden mit einer Urkunde ausgezeichnet und erhalten eine Plakette, die sie an ihrer Kirche anbringen können. Hier erfahren Sie, welche Kirchen bereits ausgezeichnet wurde, und wie die Kirche Ihrer Gemeinde zu einem Lebensraum für Tiere werden kann.
Ins Leben gerufen wurde die Aktion im Jahr 2007 mit dem Beratungsausschuss für das deutsche Glockenwesen. Damals war der Turmfalke „Vogel des Jahres“– ein Vogel, der wie kaum ein anderer auf Nistmöglichkeiten in Kirchtürmen angewiesen ist."

Momentan gehen auch Sie vielleicht häufig an die frische Luft? Dann gehen Sie auf einem Ihrer nächsten Spaziergänge doch einmal an St. Georg vorbei. Vielleicht zieht ja dieses Jahr wieder z.B. ein Schleiereulenpaar bei uns ein, wer weiß.