Die meisten Angaben über die Pfarrer in Denzlingen sind den Kirchenbüchern zu entnehmen, die sie ja selbst geführt haben. Für die Zeit vor dem Dreißigjährigen Krieg ist uns eine solch kontinuierliche Quelle nicht erhalten. Da ist man auf einzelne Urkunden, Schriftstücke oder Grabsteine angewiesen.
Insgesamt sind auch Spuren der großen Geschichte in Denzlingen aufzufinden: 1556 wurde die Reformation eingeführt. Denzlingen war von da an ein evangelischer Ort.
Erst ab Ende des 19. Jahrhunderts konnten sich katholische Christen in Denzlingen wieder zum Gottesdienst versammeln. Im Jahr 1888 wurde an einem Wohnhaus in der Hinterhofstraße die Scheune zu einer Kirche umgebaut. Die Fenster des Kindergartens Hinterhofstraße lassen noch heute die ehemalige Zweckbestimmung des Hauses erkennen. Am 12. Mai 1889 fand seit der Einführung der Reformation erstmals wieder eine Messe in Denzlingen statt.
Die evangelische Kirche formierte sich 1821 als unierte Landeskirche. Ein Abgeordneter der Synode hatte verwandtschaftliche Beziehungen zu einem Denzlinger Pfarrer (Nr. 23)
In der evangelischen Kirchengemeinde wurde 1978 zur Pfarrstelle zusätzlich ein Pfarrvikariat eingerichtet, um der größer gewordenen Anzahl von Gemeindegliedern gerecht zu werden.
Im Jahr 1983 wurde die evangelische Kirchengemeinde in zwei Pfarreien untergliedert, in die Nord- und in die Südpfarrei. Im Jahr 2002 wurde das Gruppenpfarramt eingeführt und die Aufteilung in Nord- und Südpfarrei aufgehoben.
Zum 01.01.2026 entsteht die "ev. Kirchengemeinde am Mauracher Berg" durch eine Fusion von drei "ev. Pfarrgemeinden".
(Denzlingen mit Glottertal und Heuweiler; Vörstetten mit Reute; Gundelfingen)
Johann Karl Deimling - 1799

Johannes Valentin Emanuel Münch - 1899

Vikar Gebhard


1467 Teodwicus Kherer
1468 Johannes Arnegg
1469 Conradus Rigel
1469 Johannes Gartysen
1488 Georg Schmid
1493 Michael Kúll
1517 Michael Zeltmeister
1510 Balthasar Schue,
1553 Balthasar Fygenbach
1558 Caspar Schober
1602 Wolfgang Heyder
vor 1618 Lazarus Prätorius
1626 M. Philipp Reinhard
1636 Johannes Keßler
1649 M. Nikolaus Spengler
1666 Johannes Fecht - mehr: http://de.wikipedia.org/wiki/Johannes_Fecht
1668 Matthias Lembke
1678 M. Philipp Marx Allgayer
1679 Johannes Kirchhoff
1709 Philipp Sigmund Klose (Close)
1714 Laurentius Hölzlin
1715 Johannnes Christian Axt
1735 Heinrich Christof Wagner
1748 Philipp Sonntag
1769 Johann Ludwig Rebstock
1799 Johann Karl Deimling
1825 Friedrich Trautz
1841 Wilhelm Friedrich Lämmert
1845 Heinrich Philipp Rupp
1870 Karl Friedrich Meyer
1882 Ludwig Rudolf Stern
1899 Johannes Valentin Emanuel Münch
1919 Otto Heinrich Raupp (bis 1938)
1938 Hermann Leser (bis 1961)
1961 Gerhard Jung (bis 1994)
1983 Friedrich Wilhelm Hahn (bis 1989)
1990 Gabriele Seibert-Graf (bis 1994)
1994 Wolfgang Rüter-Ebel (bis 2010)
1994 Martina Haas-Stockburger und Rainer Stockburger (bis 2006)
2007 Hans-Günter Hartwig (bis 2020)
2011 Sabine König (bis 2020)
2020 Angelika Büchelin
2021 Thomas Herrmann
Eine Liste mit weiteren Hinweisen und Quellenangaben ab dem Jahr 1467:
12.3.2015 hn -ergänzt 2022





